Dominica - faszinierend und einmalig

Erstellt von Christiane, 7. Juli 2025, in Dominica

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Dominica ist klein und wieder bis in die Bergspitzen grün. 8 Jahre nach Hurrikan Maria, der die Insel verwüstete, sieht sie aus wie einst. Sauber, quirlig in Ortschaften, ruhig außerhalb.

Das Tamarind Tree Hotel

Empfang, Übernachtung und Frühstück im Tamarind Tree Hotel waren, wie immer, ein Besuch bei Freunden. Das Schlafen bei offenem Fenster und Meeresrauschen so ganz ohne Klimaanlage funktioniert immer noch.

Kurzbesuch im The Champs

Unsere Wünsche für den einen Tag Zeit, den wir mitbrachten, waren groß. Aber Augustine hat sie uns alle erfüllt. Unser erster Besuch auf Dominica galt dem kleinen Hotel "The Champs". Es hält, was es verspricht und bietet einen unschlagbaren Blick auf die Stadt Portsmouth und das karibische Meer.

Pointe Baptiste - Schokolade und Geschichte

Danach ging es durch faszinierendes Grün auf die Atlantikseite der Insel. Dort war die kleine Schokoladenmanufaktur Point Baptiste unser Ziel. Alan führte uns in den Prozess der Schokoladenherstellung ein. Wir durften das Endergebnis kosten und haben natürlich das Eine oder Andere gekauft. Gern hätten wir mehr aus seiner Familiegeschichte erfahren. Schließlich war Elma Napier, die das Buch "Black and white sands" - ein Muss für alle, die die Insel mögen - geschrieben hat, seine Großmutter. Da war aber kein Rankommen.

Sea Cliff Cottages & karibischer Gin

Nur ein kleines Stück die Küste südwärts liegen die Sea Cliff Cottages. Die charmante Anlage von Simon und Amber kommt auf Grund der Lage hoch über dem Meer und des dadurch ständigen Wind ganz ohne Klimaanlage aus. Es gibt einen faszinierenden Garten, in dem alles wächst, was den einmaligen Geschmack des karibischen Gins ausmacht. Diesen brennt Amber gemeinsam mit einer Kollegin. Ein Teil der Gewinne aus diesem kleinen Frauen-Power-Unternehmen bekommt eine Organisation vor Ort, die Mädchen in schwierigen Situationen hilft.

Am Pagua River

Weiter südwärts am Pagua River liegt das Hibiscus Valley Inn. Die kleine Anlage versinkt förmlich im üppigen Grün. Es gibt Zimmer mit Klimaanlage im Haupthaus und kleine, einfach Bungalowzimmer. Der Pagua River über die Straße lädt zum Baden ein.

Gleich um die Ecke liegt die für uns überraschendste  Entdeckung des Tages: Soma Garden. Vaughan, eigentlich gelernter Koch, ist heute mit Laib und Seele Farmer. Der kleine Familienbetrieb baut nachhaltig verschiedenste tropische Obstsorten an und bewahrt alte Sorten vor dem Aussterben. Auf einer mehrstündigen Tour erfährt man viel Wissenswertes, staunt, was es alles in der Welt des Obstes gibt und darf kosten. Uns haben es die Strawberry Guave, die Ananas und die brasilianische Mango angetan.

Irgendwo im Nirgendwo - Citrus Creek Plantation

Zum Schluss waren wir gefühlt irgendwo im nirgendwo am Taberi River auf Citrus Creek Plantation. Cottages entlang des Flusses, ein kleines Restaurant und ein Gastgeber, der voller Ideen für spannende Touren steckt.

P.S.

Dann  mussten wir leider schon zurück zum Flughafen. Dieser trägt übrigens mit "Douglas Charles Airport" die Namen gleich zweier Premierminister: Roosevelt „Rosie“ Bertrand Douglas und Pierre Charles. Noch ist er klein und fein, ein größerer ist im Bau. Hoffentlich bringt er, was sich die Menschen der kleinen Insel versprechen.

Angenehm überrascht hat uns ein weiteres Mal Winair, die uns nach St. Maarten bringen sollte. Wir hatten den Flug mit der kleinen karibischen Airline zusammen mit dem Rückflug nach Europa gebucht und so gab es die Bordkarten komplett bis Berlin. Den Wunsch, das Gepäck in St. Maarten noch einmal zu bekommen, hat man uns auch erfüllt. An Bord gab es kalte und heiße Getränke. Bis zum nächsten Mal, Dominica!

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